Der Unterschied zwischen „gefordert sein“ und Stress haben

Kennen Sie die Ausrede „Nach einem Arbeitstag bin ich zu kaputt um noch zu trainieren“? Oder haben Sie sie selbst schon einmal verwendet?

Okay, „Ausrede“ mag sich etwas hart anhören aber letztendlich ist es nichts anderes. Denn Sie können sicher sein: es gibt unzählige Menschen, die härter arbeiten als Sie und trotzdem die Motivation fürs Training finden.

Was machen diese Menschen anders als Sie? Haben sie mehr Zeit? Regenerieren sie besser? Sind sie genetisch bevorteilt? Zwar können das alles Gründe sein; meist liegt es aber daran, dass sie irgendwann einmal an einer Kreuzung in eine andere Richtung abgebogen sind als Sie.

Gefordert sein ist etwas anderes als Stress haben

Nehmen wir als Beispiel zwei Probanden, die beide derselben Arbeit mit demselben Zeitaufwand nachgehen. Beide sind gleich alt und haben keine ernsthaften gesundheitlichen Probleme.

Proband A schafft es nach einem Arbeitstag nicht mehr, noch ein Workout zu absolvieren und ist froh, wenn er zuhause die Beine hochlegen kann. Proband B hingegen ist fit, agil und schafft es nicht nur, jede Woche noch die Motivation für das Training aufzubringen. Nein, er freut sich regelrecht darauf und ihm würde etwas fehlen, wenn er auf sein Training verzichten müsste.

Worin liegt der Unterschied?

Das Bild zeigt Hände die den Begriff Stress haltenWährend Proband B sich gezielt und kontrolliert zusätzlich fordert, kompensiert er Stress auf einfachste Art und bringt seinen Körper ganz nebenbei auf ein höheres Leistungsniveau. Dieses erlaubt ihm, zukünftige Belastungen besser wegzustecken. Einfach, weil der Alltag im Vergleich zum Training als „leicht“ wahrgenommen wird.

Proband A gibt jedoch die Kontrolle über seinen Körper ab. Er agiert nicht pro aktiv, sondern reagiert nur noch. Man könnte auch sagen, er ergibt sich in sein Schicksal. Sein Körper erfährt als höchste Belastung den Alltag. Dementsprechend ist er mit seinem Leistungsniveau auch immer am Anschlag.

Beide tun das Gleiche aber noch lange nicht dasselbe. So kommt es paradoxerweise dazu, dass Proband B, der aufgrund des Trainings ja sogar noch einen Mehraufwand hat, den Alltag leichter meistert, als Proband A, der fälschlicherweise meint, sich schonen/erholen zu müssen.

TIPP:

Auch wenn es Anfangs schwer fällt. Zwingen Sie sich zu regelmäßigem Training. Schon nach ein paar Wochen werden Sie feststellen, dass Sie längst nicht mehr so müde sind wie zuvor. Fordern Sie sich gezielt und übernehmen Sie damit die Kontrolle über Ihr Leben. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei…

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