Fett in Muskeln umwandeln
Fett in Muskeln umwandeln! Das ist eindeutig eine der lustigsten Werbebotschaften, die man im Bereich Sport immer wieder hört oder liest. Es klingt ja auch zu schön. Lästiges Bauchfett einfach in ein sexy Sixpack verwandeln – das wäre doch mal was
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Bevor aber nun irgendwelche Begehrlichkeiten entstehen, sagen wir es lieber gleich vorweg. Es geht nicht. Man kann Fett nicht in Muskelmasse umwandeln. Genausowenig wie man Fett gezielt nur an bestimmten Körperstellen wie beispielsweise dem Bauch abnehmen kann.
Zwar gibt es zu der These in jüngster Zeit Erkennntnisse, die zumindest ansatzweise vermuten lassen, dass gezielter Fettabbau in sehr geringem Ausmaß möglich ist aber das soll hier nicht das Thema sein.
In diesem Artikel geht es um die Aussage, die in vielen Werbeprospekten Verwendung findet. Die Umwandlung von Körperfett in Muskelmasse. Wie schon erwähnt, ist das biologisch nicht möglich. Und doch steckt in dieser Aussage ein Fünkchen Wahrheit. Welche das ist, soll dieser Artikel näher beleuchten.
Muskeln sind kleine Kraftwerke
Muskeln verbrauchen ständig Energie. Diese holen sie sich unter anderem in Form von Körperfett. Selbst wenn Sie niemals Joggen gehen oder auf Ihre Ernährung achten, sorgen Muskeln dafür, dass sie schlank werden und bleiben.
Natürlich sollten Sie nicht übermäßig essen. Aber selbst eine Kalorienzufuhr, die 20 bis 30 Prozent über der empfohlenen Dosis liegt, können einem muskulösen Körper nichts anhaben. Keine Diät, kein Ausdauersport und kein dubioses Schlankheitsmittel garantiert so große Abnehmerfolge wie eine gut entwickelte Muskulatur.
Bauen Sie Muskeln auf und sie werden Körperfett verlieren. Garantiert.
Ein weiterer Vorteil ist die bevorzugte Hauptnahrungsquelle von Muskeln. Unsere Muskulatur braucht ständig Nahrung. Wenn wir sie mittels Kraftsport oder Body Building gezielt aufbauen, sogar ganz spezielle Nahrung. Nämlich Eiweiß.
Führen wir unserem Körper nun Eiweiß zu, hat das nebenbei noch den Vorteil, dass durch die postprandiale Thermogenese mehr Energie verbraucht wird, als beim Verzehr von Fett oder Kohlenhydraten.
Egal wie man es dreht oder wendet. Wer dauerhaft schlank werden und bleiben will, kommt an Muskelaufbautraining nicht vorbei.
Was ist ein Muskulöser Körper?
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, was denn nun unter einem “muskulösen Körper” zu verstehen ist. Sicherlich kein austrainierter Body Building Athlet. Body Building ist mehr eine Lebenseinstellung und erfordert die Ausrichtung des ganzen Lebens auf den Sport.
Mit einem normalen Job und einer Familie ist das im Regelfall aber nicht zu machen. Außerdem mag nicht jeder die Körperformen eines Body Builders. Wie sieht muskulös aber dann aus?
Letzten Endes muss das jeder für sich selbst definieren. Wir können hier lediglich den Körpertyp bestimmen, von dem wir glauben, dass ihn jeder anstreben sollte unsere eigene Meinung zu dem Thema äußern
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Ein Körper wie ein Ausdauersportler?
Furchtbar! Der Körper eines Ausdauersportlers ist nicht muskulös, sondern bestenfalls dünn. Ganz schlimm wird es, wenn die Körper-Proportionen unverhältnismäßig sind.
Ein besonders negatives Beispiel sind hier Radsportler. Die meist gut ausgeprägte Beinmuskulatur will einfach nie so recht zum Rest passen.
Bei den Joggern genau dasselbe Bild. Nur dass hier sehr oft der Begriff “ausgezehrt” passen würde. Mal abgesehen von der Optik kann das auch unmöglich gesund sein.
Klassische Proportionen
Viel schöner ist es, wenn ein Körper über die klassischen Proportionen verfügt. Also eine Art X-Form. Breite Schultern, etwas schmalere Hüfte und dann wieder muskulöse Beine.
Ein Sixpack muss noch nicht einmal sein, denn das ist viel leichter durch die Ernährung zu erreichen als durch Sport.
Wie erreicht man nun einen klassischen Körper?
Durch Grundübungen, Grundübungen und nochmals Grundübungen! Prinzipiell muss man dafür noch nicht einmal in ein Studio gehen.
Das Ziel ist, das eigene Körpergewicht Heben, Drücken und Ziehen zu können. Das gilt übrigens für Männer gleichermaßen wie für Frauen.
Sie sollten also langfristig in der Lage sein, Ihr eigenes Körpergewicht vom Boden zu heben (Kreuzheben), hochzuziehen (Klimmzüge) und zu drücken (Dips, Kniebeugen).
Dips und Klimmzüge können Sie bequem zu Hause erledigen. Schwere Kniebeugen lassen sich zu Beginn simulieren, indem man einbeinige Kniebeugen macht.
Nur Kreuzheben erfordert aufgrund der Komplexität der Übung professionelles Gerät. Und auch wenn das eigene Gewicht zu leicht wird, kommen Sie am Studio nicht mehr vorbei. Ob Sie dabei in ein Fitness Studio gehen oder sich ein Heimstudio zulegen, spielt keine Rolle.
Vergessen Sie den Ausdauersport und gehen Sie an die Gewichte. Ein schlanker Körper wird das Ergebnis sein. Ausdauersport ist in Ordnung als Ausgleich und zum Spaß (Radfahren, Klettern, …). Um abzunehmen wählen sie besser den Kraftsport.
Sie müssen uns das nicht glauben. Probieren Sie es einfach selbst drei Monate lang aus und entscheiden Sie dann, was besser funktioniert. Und wenn Sie die ersten, sichtbaren Erfolge verzeichnen, stimmt sogar die Aussage “Fett in Muskeln verwandeln”
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Wir wünschen jedenfalls viel Spaß beim Training.


Toller Bericht…..es ist immer sinnvoll-egal in welchen Alter-auf seinen Körper zu achten und Sport zu betreiben. Dabei reichen ein paar Stunden pro Woche….und die kann doch jeder aufbringen….