Holunder – für Küche und Medizinschrank
Ob als Tee, Schnaps, Marmelade oder Saft. Der Holunder ist aus der Küche und dem Medizinschrank nicht wegzudenken. Und das schon seit tausenden von Jahren.
Holunder ist Nahrungsmittel und Heilkraut zugleich. Vielfältige positive Wirkungen werden ihm zugeschrieben:
- Kann als Grippe-Schutz verwendet werden
- Kann bei Rheumatismus helfen
- Stärkt das Immunsystem
- Ist Fiebersenkend
- Behebt Verdauungsprobleme
Es sind jedoch nicht die Früchte des Holunders, sondern seine Blüten, die sich solcher Beliebtheit erfreuen. Die Früchte selbst gelten als leicht giftig und sind erst nach dem abkochen oder vergären genießbar.
In den Blüten sind folgende Inhaltsstoffe enthalten:
- Pflanzenfarbstoffe gegen freie Radikale
- Ätherische Öle denen antibakterielle Wirkung zugeschrieben wird
- Cholin (wird in Präparaten gegen Leberschäden eingesetzt)
Zusätzlich regt der Holunder noch die Galle und die Leber an und sorgt für einen Sauna-Effekt, da er eine schweißtreibende Wirkung besitzt, was bei Erkältungen von Vorteil ist.
Den Holunder finden Sie in ganz Europa. Sogar in etremen Regionen wie Sibirien oder Nordafrika ist er anzutreffen. Holunder ist ein äußerst robustes, anspruchsloses Gewächs, welches sogar im Halbschatten gedeiht.
Neben allen schon aufgeführten Eigenschaften berichten immer wieder Frauen, dass der Holunder auch bei Menstruationsbeschwerden Wunder wirken soll.

