Das Idealgewicht Teil 3 – richtig ernähren und Fett abbauen

Fett abbauen – wie geht das?

Um es klar zu sagen. Sie bauen kein Fett ab, indem Sie auf Fett verzichten! Neben den vielen medizinischen Belegen, die es dafür gibt, können sie diese Aussage auch ganz einfach an folgender Tatsache festmachen.

Je mehr fettarme oder fettreduzierte Produkte ein Land hat, desto dicker ist dessen Bevölkerung.

Sehr gut kann man das an den USA sehen. Die Amerikaner haben mit den höchsten Anteil von fettleibigen Menschen in der Bevölkerung. Gleichzeitig ist es aber auch das Land, in dem der meiste Umsatz mit fettarmen und fettreduzierten Lebensmitteln gemacht wird.

Fett baut man am effektivsten ab, indem man die Muskelmasse erhöht und auf die richtige Ernährung umstellt.

Richtig ernähren – das ist der Schlüssel zur Traumfigur

Wenn Sie sich richtig ernähren, stellt sich Ihre Traumfigur ganz von alleine ein. Das heisst, Sie sollten unbedingt darauf achten, sich Ihrer Wunschvorstellung entsprechend zu ernähren.

Nehmen wir an, Sie sind zu dünn und wollen etwas zunehmen. Dann erzielen Sie die besten Ergebnisse, wenn Sie Ihren Fokus auf Kohlenhydrate richten. Achten Sie darauf, Ihrem Körpertyp entsprechend, die richtige Menge zu verzehren.

Ein sportlicher Mann, der beispielsweise 74 kg wiegt, hat pro Tag einen Grundumsatz an benötigten Kalorien von etwa 2.700 Kcal. Eine ebenfalls sportliche Frau mit demselben Gewicht benötigt hingegen nur ca. 2.400 Kcal.

Wenn Sie nun zunehmen wollen, empfiehlt es sich, die Kalorienzufuhr auf etwa 3.000 Kcal zu erhöhen. Dabei sollten Sie aber darauf achten, dass

  1. die Erhöhung nicht mehr als 10 – 15% beträgt und
  2. die zusätzlich zugeführten Kalorien aus Kohlenhydraten bestehen.

Sonst kann es Ihnen unter Umständen passieren, dass Sie sogar weiter abnehmen. Denn:

Kalorien zählen bringt nichts

Nun aus oben geschriebenen zu schließen, man müsse einfach nur Kalorien zählen, ist ein Trugschluss. Vielmehr entscheidet die Kombination und der Zeitpunkt der Einnahme über Erfolg und Nichterfolg.

Wenn Sie beispielsweise vermehrt Eiweiß zu sich nehmen, steigert das den Wärmewert Ihres Körpers und Sie verbrennen effektiver. Dies hat zur Folge, dass der Stoffwechsel zusätzlich angekurbelt wird und Sie somit Ihrem Ziel, Masse zuzulegen keinen Schritt näher kommen. Umgekehrt gilt das natürlich auch, wenn Sie abnehmen wollen.

Der beschriebene Prozess nennt sich postprandiale Thermogenese und beschreibt den Anstieg der Körpertemperatur nach einer Mahlzeit. Bei einer äußerst fetthaltigen Mahlzeit liegt die Stoffwechselsteigerung bei etwa vier Prozent. Bei einer kohlenhydratreichen Mahlzeit bei etwa sieben Prozent. Bei proteinreichen Mahlzeiten liegt der Wert zwischen 25 und 30 Prozent!

Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass Ihr Organismus durch eine erhöhte Proteinaufnahme mehr Kalorien verbraucht, als durch die Aufnahme der gleichen Kalorienmenge in Form von Fett oder Kohlenhydraten. Besonders gut lässt sich diese Eigenschaft während einer kalorienreduzierten Diät nutzen.

Wenn Sie zunehmen wollen, erreichen Sie das am besten mit einer erhöhten Zufuhr an Kohlenhydraten. Diese liefern zwar dieselbe Energie wie Eiweiß (4Kcal. Pro Gramm), sind aber durch die geringere Wärmeentwicklung nicht so stark Stoffwechselfördernd.

Zudem binden Kohlenhydrate Wasser in den Muskeln, so dass eine Gewichtszunahme noch einfacher wird.

Auch sollten Sie sich nicht scheuen, Kohlenhydrate am Abend zu verzehren. Da sie durch den vermehrten Insulinausstoß die Fetteinlagerung begünstigen, wirken sie sich deshalb gerade abends positiv auf die Gewichtszunahme aus.

Umgekehrt wird natürlich derjenige, welcher abnehmen will, Kohlenhydrate eher Mittags zu sich nehmen und sich Abends auf hochwertiges Protein konzentrieren. Kohlenhydrat-Management sei hier als Stichwort genannt.

Wie immer führen viele Wege nach Rom. Wer das eine oder andere nicht auf Anhieb verstanden hat, ist herzlich eingeladen, seine Fragen hier in den Kommentaren oder via Kontaktformular zu senden.

Hier geht es zu Teil 2 – Verhältnis von Fett zu Körpergewicht
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