Schlafstörungen wegen zu großer Hitze

Eine warme Sommernacht ist ideal für Grillpartys – das Einschlafen macht aber Probleme

Einschlafprobleme, schlecht schlafen, nicht einschlafen könnenSchlafstörungen bei Hitze sind weit verbreitet. Gesunder Schlaf und schnelles einschlafen funktioniert dann am besten, wenn man Körpertemperatur über die Extremitäten an die Umgebungsluft abgeben kann. Dazu ist es aber im Sommer viel zu warm.

Zudem verursacht auch die verlängerte Helligkeit eine Störung unserer inneren Uhr. Sonnenlicht hemmt aufgrund des hohen Blauanteils die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Dadurch sind wir länger wach.

Wer unter Einschlafproblemen leidet, sollte Sonnenlicht daher meiden. Vor allem am Abend. Nun muss man sich aber nicht aus übertriebener Sorge den ganzen Tag vor der Sonne verstecken. Lediglich zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen empfiehlt es sich, den direkten Aufenthalt in der Sonne zu vermeiden.

Wer auf das Sonnenbad partout nicht verzichten will oder kann, für den macht das Tragen einer Sonnenbrille Sinn. Dabei aber unbedingt darauf achten, dass die Gläser den Blauanteil gut herausfiltern.

Stundenlanges Hin- und Herwälzen

Tipps zum Schlafen, schlafende KatzeDas Hin- und Herwälzen im Bett gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Wenn Sie nach 20 – 30 Minuten immer noch wachliegen, ist es besser, wieder aufzustehen. Tun Sie dann etwas entspannendes wie lesen oder Musik hören.

Angst vor zu wenig Schlaf brauchen Sie dabei nicht zu haben. Im Sommer kommt der Mensch mit bis zu zwei Stunden weniger Schlaf aus als im Winter.

Bewahren Sie einen kühlen Kopf (und Körper) mit den Fitness Camp Tipps zum einschlafen:

  • Verwenden Sie möglichst dünne und glatte Bettwäsche. Bettwäsche mit hohem Naturseideanteil hat einen angenehm kühlenden Effekt und sorgt so für ruhigeren Schlaf
  • Lassen Sie Fenster und Rolläden tagsüber geschlossen. Nur in den kühleren Abend- und Morgenstunden öffnen um zu lüften. Die Fenster sollten Nachts aber geöffnet bleiben.
  • Rollos aus Aluminium sind besser als Holz oder Kunststoff-Rollos, da sie Wärme gar nicht erst aufnehmen.
  • Eine kurze Dusche vor dem Schlafengehen öffnet die Poren und verhindert so einen allzu großen Hitzestau im Körper. Dabei aber darauf achten, dass die Wassertemperatur weder zu heiß, noch zu kalt eingestellt ist. Am besten funktioniert eine lauwarme Dusche.
  • Essen Sie Abends nichts schweres mehr und bevorzugen Sie kühle Nahrungsmittel wie Obst oder Salat. Zudem sollte das Essen leicht verdaulich sein. Alles was schwer verdaulich ist, bedeutet Schwerstarbeit für den Körper – und damit zusätzliche Erwärmung.
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