Strand-Figur verfehlt? Dran bleiben!

Wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt, ist die Versuchung groß, der eigenen Figur keine Beachtung mehr zu schenken. Das passiert besonders dann häufig, wenn das Ziel „Strandfigur“ mal wieder verfehlt wurde.

Wird das Wetter etwas kühler und die Notwendigkeit in der Badehose am Strand entlang zu spazieren seltener, nimmt auch in schöner Regelmäßigkeit die Motivation ab, weiter an der Traumfigur zu arbeiten.

Bleiben Sie dran

Erstens ist es gerade mal August und zweitens, wer sagt Ihnen denn, dass es nicht noch ein Schwimmbad-tauglicher Herbst wird ;-)?

Zudem wird es von Jahr zu Jahr schwieriger, wieder in Form zu kommen. Alles was Sie in den nächsten sechs Monaten nicht an Fett auf Ihren Körper packen, müssen Sie in den darauffolgenden drei Monaten auch nicht mühevoll wieder loswerden.

Ziel sollte es eigentlich sein, rund um das Jahr so nahe wie möglich an Ihrer Strand-Figur zu bleiben. Jedes Frühjahr der mühselige Kampf gegen das überschüssige Fett macht einfach keinen Spaß.

Natürlich, in der kalten Jahreszeit essen wir nun mal mehr und an den Feiertagen schlägt so gut wie jeder über die Stränge. Das ist auch völlig in Ordnung. Nur übertreiben sollten Sie es nicht.

Wie viel Fett ist in Ordnung?

Da gehen die Meinungen (wie könnte es anders sein) auseinander. Ein Bodybuilder wird sicherlich mit mehr als 15% Körperfett nicht glücklich sein. Nun hat aber Body Building nicht immer etwas mit Gesundheit zu tun.

Ein dauerhaft niedriger Körperfettanteil (KFA) von weniger als 15% kann nicht gesund sein. Vor allem, da es auch auf die Verteilung von Fett ankommt. So hat Körperfett an den richtigen Stellen (z.B. Oberschenkel und Po) sogar eine schützende Wirkung.

Wohlgemerkt, wir sprechen hier nicht von überschüssigem Fett, sondern von einem gesunden Verhältnis zwischen Fett, Wasser und Muskeln.

Ein KFA von um die 15% für Männer und 20% für Frauen ist sicherlich eine erstrebenswertes Ziel, welches sich – hat man es einmal erreicht – auch mit einfachen Mitteln erhalten lässt.

Wie misst man den KFA?

Am präzisesten ist das hydrostatische Wiegen, bei dem man in einen Tank mit Wasser eingetaucht wird. Nicht gerade eine Methode zu der jeder Zugang hat.

Etwas einfacher aber immer noch umständlich zu realisieren, ist die bio-elektrische Impedanzanalyse, bei der mittels Wechselstroms der Körperfettanteil bestimmt wird.

Am einfachsten und auch günstigsten ist nach wie vor die Hautfaltenmessung mithilfe einer Art Zange – auch Caliper
genannt.

Diesen gibt es für wenig Geld in gut sortierten Sportgeschäften oder beispielsweise bei Amazon (Skinfold Caliper Hautfaltendickenmesser + Anleitung auf Deutsch). Alternativ wäre noch eine Batteriegespeiste „Analyse-Waage“ denkbar. Allerdings schwanken die Messergebnisse derart, dass man sich des Ergebnisses nie wirklich sicher sein kann. Zudem sind solche Analyse-Waagen nicht gerade billig.

Am Ende ist es wie so oft – manuelle Handarbeit (Caliper) schlägt die digitale Welt 😉

Zusätzlich kann noch die Verwendung eines BMI Maßbandes Sinn machen. Zwar weniger wegen des BMI aber umso interessanter aufgrund der Möglichkeit das Waist-to-Hip Verhältnis (Taille-Hüft-Verhältnis) bestimmen zu können. Dabei handelt es sich zwar in erster Linie um ein Körperästhetisches Maß, es erlaubt aber auch eine Einschätzung der Körperfett Verteilung.

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